Die Pfalz blickt heute auf einen, sich zum positiven entwickelten, Wandel zurück. Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts waren in der Pfalz große Mengensteigerungen der Traubenernte angestrebt. Nach Minderqualitäten der Weine und Preisverfall erwies sich diese Arbeitsweise als Sackgasse. Anfang der 90er Jahre begann das Bestreben nach immer besserer Qualität, was durch zahlreiche Weinwettbewerbe und Messen belegt wird. Es wurden nach und nach immer mehr Weine trocken ausgebaut und das allgemeine Qualitätsbild in der Pfalz steigt bis heute stetig. Selbst bei den Rotweinen lässt sich durch den nun gekonnten Einsatz des Barriquefasses, ein Spätburgunder problemlos mit einem aus Burgund oder dem Bordeaux vergleichen, ohne ihm nachzustehen.

Das Weinanbaugebiet Pfalz ist 5400km² groß und liegt im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Zwischen dem Rhein und dem Pfälzer Wald erstreckt sich die etwa 85km lange und maximal 15km breite Weinbaufläche. Die Pfalz ist in zwei Teile geteilt. Die Südliche Weinstraße, die sich von Schweigen-Rechtenbach im Süden, über Eschbach, bis nach Neustadt ausdehnt. Die Mittelhardt, die sich vom Süden Neustadts über Städte wie Bad Dürkheim und Grünstadt bis zur Grenze zu Rheinhessen ausbreitet. Mit über 1800 Sonnenstunden im Jahr ist die Pfalz die wärmste Gegend in Deutschland, für den Weinanbau also ideale Voraussetzungen. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt ca. 11°C bei 450-750mm Niederschlag.










Weingut Ehrhart Eschbach